Einführung in Restorative Praktiken

Die Magie des Kreises als Werkzeug zur Gemeinschaftsbildung und Konfliktbeilegung

Einführung in Restorative Praktiken: Die Magie des Kreises als Werkzeug zur Gemeinschaftsbildung und Konfliktbeilegung

Am 27.-28.03.2020 mit Judith Kohler in Berlin - aus aktuellem Anlass verschoben

ZIELE UND INHALTE
Restorative Praktiken (RP) sind eine Lebenseinstellung. Sie legen das Augenmerk auf den Aufbau starker Gemeinschaften, die Förderung einer Kultur der Fürsorge und eines sicheren Zugehörigkeitsgefühls sowie das aktive Übernehmen von Verantwortung, wenn etwas schief gelaufen ist.

Auf herausforderndes Verhalten wird mithilfe des authentischen Dialogs und dem Aufbau von gegenseitigem Verständnis reagiert. Die Absicht dahinter: Dinge sollen wieder in Ordnung gebracht, der soziale Frieden wiederbelebt und positive Beziehungen aufgebaut werden, ganz gleich, was passiert ist.

Restorative Praktiken trainieren Fähigkeiten für den positiven Beziehungsaufbau und bieten Werkzeuge dafür an. Dadurch können einerseits destruktive Konflikte und Fehlverhalten vielleicht sogar verhindert werden; andererseits sind starke Beziehungen eine enorme Ressource, um Konflikte miteinander zu bewältigen.

Kreise, als das zentrale Element der Restorativen Praktiken, bilden einen stabilen Rahmen für (auch schwierige) Dialoge, um Verbindung, Verständnis und Vertrauen zwischen zwei oder mehr Menschen (wieder) herzustellen. Sie können proaktiv genutzt werden (Beziehungsaufbau), oder als Reaktion auf Fehlverhalten, Konflikte und Probleme, um diese gemeinsam zur Zufriedenheit aller zu lösen.

Im Seminar stellen wir drei verschiedene Kreisansätze vor:
– Talking Circles (Redekreise),
– Restorative Circles nach Dominic Barter
– restorative circles vom Institute for Restorative Practices (heilende Kreise, in Deutschland auch als Familiengruppenkonferenz bekannt).

Wir arbeiten erfahrungsorientiert und probieren die oben beschriebenen Ansätze gemeinsam aus. Außerdem geben wir Input zu einigen theoretischen Ansätzen, die als Erklärungsgrundlage für das erfolgreiche Aufgehen dieser Art der Beziehungsgestaltung im Schulkontext und anderen Gemeinschaften dienen. Ein weiteres Element zur inhaltlichen Gestaltung unserer gemeinsamen Zeit bilden die Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden.

Flyer – alle Informationen im Überblick

Flyer_Einführung RP-März 2020

Förderung  über die Bildungsprämie
Mit der Bildungsprämie erhalten Erwerbstätige mit niedrigem Einkommen bis zu 500 Euro für Ihre berufliche Weiterbildung – unabhängig vom Arbeitgeber.

Voraussetzungen
1. Arbeitszeit: mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig oder in Eltern- oder Pflegezeit
2. zu versteuern Einkommen im Jahr: höchstens 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) www.bildungspraemie.info/zve

Pro Kalenderjahr können Erwerbstätige einen Prämiengutschein erhalten.

Vorab-Check:

www.bildungspraemie.info/vorabcheck

Weitere Infos unter www.bildungspraemie.info.

Weitere Förderungsmöglichkeiten
über die Bildungsprämie hinaus
finden Sie HIER.

TERMINE UND KOSTEN
Die Kosten sind mit einer Preisspanne angegeben. Sie sind herzlich eingeladen, den Ihren finanziellen Möglichkeiten entsprechenden höchstmöglichen Betrag zu wählen. Mit Ihrem finanziellen Beitrag unterstützen Sie uns darin, unsere Arbeit sowie unser ehrenamtliches Engagement nachhaltig fortführen zu können.

Im Preis sind alle Seminarunterlagen, Knabbereien und Pausengetränke sowie eine Teilnahmebescheinigung über zehn Zeitstunden enthalten. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 begrenzt.

Termin: 27.-28.03.2020
Zeiten: Freitag 16:00 bis 19:30; Samstag 10:00 bis 18:00

ORT
Mediationsbüro Mitte, Zionskirchstraße 18, 10119 Berlin (U2 Senefelderplatz, U8 Bernauerstrasse, Tram M1 Zionskirchplatz)
ANMELDUNG über das Institut für Restorative Praktiken.
Für weitere Informationen sowie die Anmeldung wenden Sie sich bitte an Judith Kohler (jkohler@irp-berlin.de).

REFERENTIN
Judith Kohler lebt in Berlin und ist zusammen mit Annett Zupke Mitbegründerin des Instituts für Restorative Praktiken. Als Mediatorin und Organisationsberaterin schätzt sie die Haltung der Restorativen Praktiken und ihren Fokus auf Gemeinschaft und Verantwortungsübernahme. Sie arbeitete bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Bereich Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und war acht Jahre aktiv im Vorstand eines entwicklungspolitischen Vereins. Seit 2006 lernt und praktiziert sie die Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Rosenberg.