Einführung in Restorative Praktiken

Die Magie des Kreises als Werkzeug zur Gemeinschaftsbildung und Konfliktbeilegung

Einführung in Restorative Praktiken: Die Magie des Kreises als Werkzeug zur Gemeinschaftsbildung und Konfliktbeilegung

Termin in 2021 in Planung ...

… falls Sie Interesse an dem Seminar haben, dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an
jkohler@irp-berlin.de. Ich halte Sie dann gerne auf dem Laufenden!

ZIELE UND INHALTE
Restorative Praktiken (RP) sind eine Lebenseinstellung. Sie legen das Augenmerk auf den Aufbau starker Gemeinschaften, die Förderung einer Kultur der Fürsorge und eines sicheren Zugehörigkeitsgefühls sowie das aktive Übernehmen von Verantwortung, wenn etwas schief gelaufen ist.

Auf herausforderndes Verhalten wird mithilfe des authentischen Dialogs und dem Aufbau von gegenseitigem Verständnis reagiert. Die Absicht dahinter: Dinge sollen wieder in Ordnung gebracht, der soziale Frieden wiederbelebt und positive Beziehungen aufgebaut werden, ganz gleich, was passiert ist.

Restorative Praktiken trainieren Fähigkeiten für den positiven Beziehungsaufbau und bieten Werkzeuge dafür an. Dadurch können einerseits destruktive Konflikte und Fehlverhalten vielleicht sogar verhindert werden; andererseits sind starke Beziehungen eine enorme Ressource, um Konflikte miteinander zu bewältigen.

Kreise, als das zentrale Element der Restorativen Praktiken, bilden einen stabilen Rahmen für (auch schwierige) Dialoge, um Verbindung, Verständnis und Vertrauen zwischen zwei oder mehr Menschen (wieder) herzustellen. Sie können proaktiv genutzt werden (Beziehungsaufbau), oder als Reaktion auf Fehlverhalten, Konflikte und Probleme, um diese gemeinsam zur Zufriedenheit aller zu lösen.

Im Seminar stellen wir drei verschiedene Kreisansätze vor:
– Talking Circles (Redekreise),
– Restorative Circles nach Dominic Barter
– restorative circles vom Institute for Restorative Practices (heilende Kreise, in Deutschland auch als Familiengruppenkonferenz bekannt).

Wir arbeiten erfahrungsorientiert und probieren die oben beschriebenen Ansätze gemeinsam aus. Außerdem geben wir Input zu einigen theoretischen Ansätzen, die als Erklärungsgrundlage für das erfolgreiche Aufgehen dieser Art der Beziehungsgestaltung im Schulkontext und anderen Gemeinschaften dienen. Ein weiteres Element zur inhaltlichen Gestaltung unserer gemeinsamen Zeit bilden die Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden.

Förderung über die Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie* erhalten Erwerbstätige mit niedrigem
Einkommen bis zu 500 Euro für Ihre berufliche Weiterbildung – unabhängig vom Arbeitgeber.

Voraussetzungen
1. Arbeitszeit: mindestens 15 Stunden
pro Woche erwerbstätig oder in Eltern- oder Pflegezeit
2. zu versteuern Einkommen im Jahr: höchstens 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) www.bildungspraemie.info/zve

Pro Kalenderjahr können Erwerbstätige einen Prämiengutschein erhalten.

Vorab-Check:
www.bildungspraemie.info/vorabcheck

Weitere Infos unter www.bildungspraemie.info.

Weitere Förderungsmöglichkeiten
über die Bildungsprämie hinaus
finden Sie HIER.

* Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

TRAINERIN

Judith Kohler lebt in Berlin und ist Mitbegründerin des Instituts für Restorative Praktiken. Als Mediatorin und Organisationsberaterin schätzt sie die Haltung der Restorativen Praktiken und ihren Fokus auf Gemeinschaft und Verantwortungsübernahme. Sie arbeitete bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Bereich Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und war acht Jahre aktiv im Vorstand eines entwicklungspolitischen Vereins. Seit 2006 lernt und praktiziert sie die Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Rosenberg.